Kritiken / reviews


Kritik zu „P.D.Q. Bach and his flying machine“ am 24. Juni 2015

30.08.2015, Allgemein

Kritiken folgen in Kürze!


Kritik zu Rossinis „Stabat mater“ am 25. März 2015

29.03.2015, Allgemein

Oberösterreichische Nachrichten, Freitag 27. März 2015

Die Trauer Marias ging zu Herzen – Der Linzer Konzertverein beeindruckte am Mittwoch im Brucknerhaus Linz.

Bereits Tradition ist der Abend mit dem Linzer Konzertverein im Linzer Brucknerhaus, das am Mittwochabend bis auf die letzten Plätze gefüllt war. Mit Ludwig van Beethovens siebter Sinfonie und dem eher selten aufgeführten Stabat Mater von Gioaccino Rossini war ein herausforderndes Programm zu erleben. Zum ersten Mal am Pult des Orchesters, das von zahlreichen jungen Mitgliedern verstärkt wird, stand Marc Reibel, der die Musiker mit sicherer Hand zu einem lebendigen Spiel führte. Beethovens Siebte wurde in zügigem Tempo zu einem mitreißenden Klangerlebnis.

300 Mitwirkende auf der Bühne
Aus dem Jahr 1832 stammt Rossinis Vertonung des mittelalterlichen Gedichts, in dem Maria ihrem Schmerz um den gekreuzigten Sohn Ausdruck verleiht. Ein Werk, für dessen Aufführung rund 300 Mitwirkende auf der Bühne im Großen Saal … Weiterlesen »


Kritik zu “Bach attacca” am 19. Oktober 2014

21.10.2014, Allgemein

Oberösterreichische Nachrichten, Dienstag 21. Oktober 2014

Seltenes Bach-Ereignis

Die Saison der Reihe „Musica sacra“ begann mit einem bewundernswerten Konzert des heimischen „Hard-Chores“ unter der gewissenhaften Leitung und in der Einstudierung von Alexander Koller.

Auf dem Programm stand die Aufführung aller „Sechs Motetten“ von Johann Sebastian Bach; ein seltenes Ereignis. Diese genialen Partituren gelten als Gelegenheitswerke für bestimmte Anlässe (Trauer, Geburtstag) und lassen sich nur ungefähr datieren. Sie werden „zum Höchsten und Besten der abendländischen Vokalpolyphonie“ gezählt. Mit Eifer und Einsatz hat der Chor mit seinen vielen jungen Stimmen den Reichtum an musikalischen Darstellungsformen und Ausdrucksweisen vermittelt. Dies erfolgte mit klaren und frischen, herrlich klingenden und beweglichen Stimmen, die viel Wortdeutlichkeit, einen vorzüglichen Zusammenklang und eine große Ausdrucksstärke hören ließen, wobei die Emotionalität nicht zu kurz kam. Mühelos ließen sich die rund fünf Dutzend Mitwirkenden in zwei vierstimmige Ensembles im Sinne von Doppelchören und … Weiterlesen »