Aktuelles

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Hard-Chor Renaissance musica sacra

Foto: musica sacra

September 2019

Hochamt

Wann: Samstag, 28. September 2019, 18:15 Uhr
Wo: Mariendom, Linz

Anton Bruckner – Messe in e-Moll

Internationales Brucknerfest 2019 – 150 Jahre Bruckners e-Moll-Messe (UA 1869)

Wann: Sonntag, 29. September 2019, 19:30 Uhr
Wo: Mariendom, Linz

Anton Bruckner – Messe in e-Moll (1. Fassung)
Franz Schubert – Deutsche Messe

Neues Probenlokal seit 2014


Seit September 2014 probt Hard-Chor im Haus „Sängerbund Frohsinn“ am Pfarrplatz 10 in Linz. Das ehrwürdige, denkmalgeschützte Gebäude ist das Vereinshaus der Linzer Singakademie.

Anton Bruckner trat dem Verein 1856 als ordentliches Mitglied bei und wurde dem zweiten Tenor zugeteilt. Im gleichen Jahr wählte ihn die Vollversammlung zum zweiten Archivar, so dass er Einblick in das vorhandene, vielfältige Notenmaterial nehmen konnte. 1868 sah er sich gezwungen den Vorstand zu ersuchen, ihn wegen chronischer Heiserkeit und zunehmendem Hustenreiz unter die Zahl der unterstützenden Mitglieder aufzunehmen. Am 7. November 1860 wurde er von der Vollversammlung zum ersten Chormeister gewählt. Im Frühherbst 1861 gab er das Amt „wegen zu arger Beleidigungen“ – unbekannt von welcher Seite – auf. Am 15. Jänner 1868 wurde Bruckner neuerlich zum Chormeister gewählt, und zwar einstimmig in einer Vollversammlung, die auch Richard Wagner zum Ehrenmitglied ernannte. Aus Dank und in Anerkennung des künstlerischen Wirkens Bruckners überließ Wagner dem „Frohsinn“ den Schlusschor aus den „Meistersingern von Nürnberg“ zur Uraufführung, die zum glänzendsten Konzert unter der Leitung Bruckners am 4. April 1868 im Linzer Redoutensaal führte, 11 Wochen vor der Uraufführung des ganzen Musikdramas in München. Im Herbst 1868 musste sich der Meister endgültig vom Verein trennen, um in Wien seine neuen Stellungen als Professor am Konservatorium sowie Organist der k.k. Hofkapelle antreten zu können. Der „Frohsinn“ ernannte ihn aber zum Ehrenmitglied. Ein letztes Mal leitete Bruckner die Männerchöre des „Frohsinns“ und des „Sängerbundes“ bei einem Gedenkkonzert am 28. Oktober 1877 in St. Florian. Zur Beisetzung Bruckners in St. Florian sangen am 15. Oktober 1896 alle „Frohsinn“-Mitglieder den Chor „Wie selig sind die Toten“ von Mendelssohn. (Informationen von: Linzer Singakademie)

Erste CD-Erscheinung von Hard-Chor

Balduin und sein Granit – Balduin Sulzer / Hard-Chor

Alexander Koller, Chorleitung
Sigurd Hennemann, Klavier

Eine Kunterbuntiade mit Chorgesängen sakralen, profanen und folkloristischen Charakters von Balduin Sulzer. Die teils in a-capella-Fassung, teils mit Klavierbegleitung gearbeiteten Kompositionen werden vom Linzer Hard-Chor dargeboten. CD-Aufnahme: 5.-7. April 2013

Hard-Chor und sein Hard-Chorleiter Alexander Koller freuen sich sehr ihre erste CD präsentieren zu dürfen.
Insgesamt 16 Kompositionen (für Chor a capella) des oberösterreichischen Komponisten Balduin Sulzer (*1932) finden sich auf der CD Balduin und sein Granit.

Wenn Sie Balduin und sein Granit kaufen möchten, schreiben Sie uns einfach eine Email, in der Sie uns Ihre Kontaktdaten bekannt geben.

Kosten: CD – 10 Euro, Versand – zzgl. 3,50 Euro (innerhalb Österreichs)

Kulturbericht Oberösterreich. Monatsschrift der OÖ. Kultur, 68. Jahrgang, Folge 6, Juli/August 2014, Seite 23

Balduin und sein Granit

Erste CD. Der Titel deutet zwar eher auf ein Hörbuch für Kinder hin. Mit Sicherheit ist die brandneue CD des Linzer Hard-Chors für Menschen jeder Altersstufe geeignet. Umso besser wenn man gerne überrascht werden will: Von Stück zu Stück darf man in den vielfältigen Vokalkosmos von Balduin Sulzer eintauchen. „Eine Kunterbuntiade mit Chorgesängen sakralen, profanen und folkloristischen Charakters“ hat der Hard-Chor auf „Balduin und sein Granit“ unter der Leitung von Alexander Koller versammelt.

16 Kompositionen. Und dafür ist man auch als Sulzer-Kenner dankbar, denn seine schöpferische Vielfalt in so geballter Dichte erleben zu dürfen, ist an sich schon ein Geschenk. Aber eben auch für jene, die einfach verdammt gute Chormusik hören wollen. Und jeder der glaubt, mit dem typischen „Stylus Sulzerensis“ vertraut zu sein, wird spätestens hier aufgeklärt, wie weit sein Ausdrucksspektrum gefasst ist. Und doch ist und bleibt es immer sein „Granit“, ohne in Stein gemeißelt zu sein. „Das Mühlviertel und sein Granit“ – eine Ode für gemischten Chor acapella nach einem Text von Magdalena Froschauer – ist das Titel gebende Stück: eine augenzwinkernd ernsthafte Verneigung vor dem heimatlichen Urgestein. Der„Spruchkarten-Vers“ zeigt sich einmal mehr als nicht mehr aus dem Ohr zu jagender Hit absoluter Lebensbejahung! Auf dieser Reise begegnet man auch, dem „Postknecht von Steyr“ mit seinem schönen Leben. Bei diesem wie auch bei „Bäcka, Bäcka“ darf Sigurd Hennemann mitunter heftige Klavierpurzelbäume schlagen.

Klangspektrum. Neben einigen geistlichen Gesängen, tummeln sich hier auch Löwen („Safari-Song“), Hirten, die Liebe und der Tod ganz friedlich nebeneinander. Immer wiederkehrende Gänsehaut verursacht mir das „Madrigal im Herbst“, ein altes Lied zur Totenwache: Wie die Männerstimmen im Orgelpunkt „GuteNacht“ melismieren und die Frauenstimmen gen Himmel hoch zu turnen scheinen, ist von zutiefst rührender Intensität, die uns an unsere Vergänglichkeit erinnert. Der Hard-Chor unter Alexander Koller hat hier ganze Klangarbeit geleistet und sich einmal mehr als eminenten Vokalkörper unseres Landstrichs erwiesen. Eine CD, die in keinem ordentlichen Haushalt fehlen sollte. (Norbert Trawöger)

Linzer Hard-Chor: Baldiun und sein Granit, Studio Weinberg 010456-2

Den vollständigen Kulturbericht können Sie hier lesen! Kulturbericht JuliAugust 2014