Allgemein


Kritik zu HURT am 18. Juni 2018

20.06.2018, Allgemein

Neues Volksblatt, 20. Juni 2018

Aushängeschild der Chorszene

Elisabethinen: Hard-Chor von Alexander Koller glänzte mit brillanten Leistungen

Man weiß es ohnehin. Die breit gestreute Chorpflege in Oberösterreich hat einen besonders hohen Stellenwert und genießt großes Ansehen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet der 2007 von Alexander Koller gegründete und seither geleitete Hard-Chor, zu hören vorgestern in der Klosterkirche der Elisabethinen. Seine Leistungen setzten wieder Maßstäbe, sich an denen zu messen nicht so leicht sein dürfte. Nicht umsonst reiht sich ein Erfolg dieses jungen Ensembles an den anderen. Es machte bereits bei Wettbewerben im Ausland Furore und absolvierte eine Menge Konzerte.
Im Hard-Chor Mitglied zu sein, ist allein schon eine Auszeichnung. Das wissen die etwa 30 bis 40 Sänger und musizieren dementsprechend nicht nur stimmlich mit höchstem Einsatz, sondern spannungsgeladen an den inspirierenden Zeichen ihres Chor- und Erziehungsmeisters hängend. Natürlich handelt es sich um durchwegs ausgesuchte … Weiterlesen »


Kritik zu SchuPärt am 28. April 2018

30.04.2018, Allgemein

OÖN, 30. April 2018

Spannend, doch nicht ganz geglückt

Es ist Aufgabe von Künstlern, neue Kombinationen zu entdecken. Doch nicht immer ergibt das einen Mehrwert.

So auch beim Konzert des Hard-Chors und des Orchesters Frohsinn unter Alexander Koller am Samstag im Alten Dom Linz bei der Reihe Musica sacra. Koller hat dazu eine „SchuPärtiade“ ausgerufen und Schuberts As-Dur-Messe D 678 mit Werken von Arvo Pärt kombiniert, diese als Weiterspinnungen und Kontraste entdeckt. Doch weniger das Gemeinsame, das oft Trennende trat deutlicher hervor, als es bestimmt gewünscht war. Das Orchester schien nicht wirklich auf der Höhe des Chores zu sein, der bei Pärts „Bogoróditse Djevo“, „Da Pacem Domine“ und „The Woman with the Alabaster Box“ feine Arbeit leistete. Ebenso beeindruckend wie höhensicher meisterte er Schuberts teils sehr heikle Passagen. Regina Riel führte fein jubilierend das stimmige Solisten-Quartett – Christa Ratzenböck, Markus Miesenberger und den … Weiterlesen »


Kritik zu Leitner, Bruckner, Pärt am 25. Oktober 2017

30.10.2017, Allgemein

Kronen Zeitung, 28. Oktober 2017

Leitner-Sinfonie uraufgeführt

Bemerkenswertes Konzert in der Stiftsbasilika St. Florian: Der Hard-Chor begann mit der hochklassigen Darbietung etlicher Kompositionen von Bruckner und Pärt. Danach die Uraufführung der Sinfonie Nr. 5 von Ernst Ludwig Leitner. Seine Musik weist stürmisch explosive Elemente auf, die das Bruckner Orchester unter Takeshi Moriuchi nachdrücklichst wahrnahm. Überraschend die von Bettina Leitner brillant in den Kirchenraum geschleuderten Solopassagen an der großen Stiftsorgel. Sehr viel Bewunderung! (Balduin Sulzer)

 

OÖN, 27. Oktober 2017

Leitners Fünfte forderte Chor und Orchester

Ein Sonderkonzert des Brucknerhauses in der Stiftsbasilika St. Florian widmete sich am Mittwochabend der Uraufführung von Ernst Ludwig Leitners V. Symphonie mit dem Titel „Den Manen Anton Bruckners“ nach einem Gedicht Josef Weinhebers.

Ein Gedicht, das sowohl auf die Orgel als zentrales „Werkzeug“ Bruckners Bezug nimmt, aber auch auf die tief verwurzelte Gläubigkeit des Ansfeldner Meisters und seinen Zählwahn eingeht. Leitners seriell … Weiterlesen »


Kritik zu Balduin Sulzers 85er am 25. März 2017

28.03.2017, Allgemein

Neues Volksblatt, 27. März 2017

Präsenz, Dynamik und Schönklang

Brucknerhaus: Der Hard Chor brachte Balduin Sulzer ein Geburtstagsgeschenk

In schwarzer Gewandung mit grünen Akzenten tritt der preisgekrönte Hard Chor mit Gründer und Leiter Alexander Koller nun schon zehn Jahre lang erfolgreich zu Chorkonzerten an. „85 Minuten Chorgesang“ lautete die Ankündigung für ein anspruchsvolles Programm, das von den rund 60 Sängern als Geburtstagsgeschenk für Balduin Sulzer in der Festschrift beworben wurde.

Als Vorspann für die Sulzer-Chöre wählte Koller interessante Werke von Zeitgenossen: Peteris Vasks (1946), ein musikalisches Gebet mit Texten von Mutter Teresa mit Klavierbegleitung (Sigurd Hennemann), meist aber Chorwerke in anspruchsvollster a-capella-Kunst wie bei Veljo Tormis — einen Schamanenchor mit Trommelfeuer. Weiter ging es mit Arvo Pärts reizvollem „Magnificat“ und John Muehleisen mit lustigen „Vegetables“ samt unvergesslicher „Rübe“. Vom Popstar der Chormusik, nämlich Eric Whitacre, stammt „Enjoy the Silence“, dann Überleitung zu Sulzers „Granitchor“, … Weiterlesen »


Kritik zu Bruckner und Sulzer am 19. November 2016

22.11.2016, Allgemein

Oberösterreichische Nachrichten, 21. November 2016

Bruckner umarmte Sulzer
Musica Sacra: Hard-Chor und Jeunesse Chor begeisterten in Linz
Vor einer Woche durften sich der Linzer Hard-Chor und sein Leiter Alexander Koller im ausverkauften Brucknerhaus über den Finalsieg im OÖN-Bewerb „Best of Chormusik“ freuen. Am Samstag standen sie schon wieder im Rampenlicht, genauer gesagt: im Kirchenlicht.
Der Hard-Chor hatte sich mit dem von Wolfgang Mayrhofer geleiteten Linzer Jeunesse Chor zusammengetan, um in der Linzer Friedenskirche zwei höchst anspruchsvolle Werke der österreichischen Kirchenmusik erklingen zu lassen, Anton Bruckners Messe in e-Moll und Balduin Sulzers „Cantiones Sacrae“.
Die Raffinesse der Darbietung lag darin, dass die beiden Werke in verschränkter Form präsentiert wurden. Auf Bruckners Kyrie und Gloria folgte Sulzers
„Munda cor meum“, sein „Lavabo“ auf das Credo. Am Anfang stand das „Introibo“ und am Schluss ein lustvoll-übermütiges Danklied, geradezu typisch für
Balduin Sulzer, der religiösen Ernst gerne mit Witz verbindet.
Der Komponist … Weiterlesen »


Kritik zu Bruckner and his friends am 2. April 2016

11.04.2016, Allgemein

Oberösterreichische Nachrichten, 4. April 2016

Zwischen mystischer Ewigkeit und neu klingender Freude Bruckners

Konzert mit dem Hard-Chor Linz und dem coro siamo Wien in der Eferdinger Stadtpfarrkirche

Am Samstag trafen der Hard Chor Linz und der Coro Siamo Wien in der Stadtpfarrkirche Eferding zusammen, um einerseits Bruckners e-Moll-Messe gemeinsam zu musizieren, und um andererseits jeweils als eigenes Ensemble neue Chormusik zu präsentieren, die an den gigantischen Klangflächen von Bruckners Messe anknüpfen. Doch auch Bruckners Kompositionsstil – speziell in dieser achtstimmigen Messe – ist nicht neu, sondern setzt bei der damals wieder belebten und für die Kirchenmusik als einzig richtig angesehenen klassischen Vokalpolyphonie des ausgehenden 16. Jahrhunderts an. Spannend bei dieser Verbindung von Alt und Neu ist die „Legende von der eingemauerten Frau“. Eine vielschichtige, höchst diffizile Komposition des lettischen Komponisten Eriks Esenvalds, der gerade als Shootingstar der internationalen Chorszene hoch im Kurs steht, … Weiterlesen »


Kritik zu Bruckner und Schwertsik am 10. Oktober 2015

13.10.2015, Allgemein

Neues Volksblatt, 13. Oktober 2015

Bruckner meets Kurt Schwertsik

Der Wiener Komponist zum 80er beim „Musica sacra“-Auftakt im Alten Linzer Dom

Des Feierns war kein Ende am Samstag im prallvollen Alten Dom beim Auftakt der neuen „Musica sacra“- Saison. Zum einen wurde der bis 2016, zum 120. Todestag, reichende Bruckner-Zyklus mit einem fast vergessenen Werk des Meisters fortgesetzt. Zum anderen war Kurt Schwertsik aus Wien mit seinem Oratorium angereist, um auch in Linz nachträglich zum 80er am 25. Juni gefeiert zu werden.

Meisterstück des erst 30-jährigen Bruckner

Die „Missa solemnis“ (Messe WAB 29) von Bruckner reiht sich nur namentlich hinter die berühmtere von Beethoven, was nichts mit ihrer Bedeutung zu tun hat. Das Meisterstück des noch wenig geschulten 30-jährigen hat ihm die Aufnahme in Wien bei Simon Sechter eingebracht. Der Linzer Domchor hat das Werk einmal aufgeführt, aber das ist lange her.

Diesmal waren das Bruckner … Weiterlesen »


Kritik zu „AEC 2015 – Diaspora Maschine“ von 3.-6. September 2015

09.09.2015, Allgemein

Die Presse, Samstag 5. September 2015

Ars Electronica: Schrittgeschwindigkeit in Linzer Neustadt

Das Linzer Festival findet heuer in aufgelassenen Hallen der Post statt: In der – sehr gut besuchten – „Post City“ werden Fragen und Vorschläge zur Zukunft der Städte vorgestellt. Manchmal mit Antigravitation, oft mit Witz und Geist.

Von diesen Städten wird bleiben: der durch sie hindurchging, der Wind!“, schrieb Bert Brecht. Man darf ergänzen: Auf und aus ihren Trümmern wird man neue Städte bauen. Diesfalls nur eine temporäre Stadt: die (schön doppeldeutig benannte) „Post City“ der Ars Electronica, errichtet im aufgelassenen Post- und Pakete-Verteilzentrum beim Linzer Hauptbahnhof, 100.000 Quadratmeter Betonhallen mit dem Charme einer Tiefgarage. „Dieses Gebäude ist bereits Altstoff“, sagt Ars-Direktor Gerfried Stocker: Eine Nachnutzung ist nicht vorgesehen.

Ödland also. Die Innenarchitekten der Ars Electronica haben es begrünt, mit Sträuchern und Bäumen, so üppig und doch bescheiden, dass man sich mit … Weiterlesen »


Kritik zu „P.D.Q. Bach and his flying machine“ am 24. Juni 2015

30.08.2015, Allgemein

Kritiken folgen in Kürze!


Kritik zu Rossinis „Stabat mater“ am 25. März 2015

29.03.2015, Allgemein

Oberösterreichische Nachrichten, Freitag 27. März 2015

Die Trauer Marias ging zu Herzen – Der Linzer Konzertverein beeindruckte am Mittwoch im Brucknerhaus Linz.

Bereits Tradition ist der Abend mit dem Linzer Konzertverein im Linzer Brucknerhaus, das am Mittwochabend bis auf die letzten Plätze gefüllt war. Mit Ludwig van Beethovens siebter Sinfonie und dem eher selten aufgeführten Stabat Mater von Gioaccino Rossini war ein herausforderndes Programm zu erleben. Zum ersten Mal am Pult des Orchesters, das von zahlreichen jungen Mitgliedern verstärkt wird, stand Marc Reibel, der die Musiker mit sicherer Hand zu einem lebendigen Spiel führte. Beethovens Siebte wurde in zügigem Tempo zu einem mitreißenden Klangerlebnis.

300 Mitwirkende auf der Bühne
Aus dem Jahr 1832 stammt Rossinis Vertonung des mittelalterlichen Gedichts, in dem Maria ihrem Schmerz um den gekreuzigten Sohn Ausdruck verleiht. Ein Werk, für dessen Aufführung rund 300 Mitwirkende auf der Bühne im Großen Saal … Weiterlesen »